Limpopo - SA-Reise Tour

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Limpopo

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Einführung

Limpopo ist lange das Stiefkind unter Südafrikas Provinzen gewesen, das in manchen Reiseführern nicht einmal erwähnt wurde. Aber in jüngster Zeit hat sie mit Großwild, einer großartigen Vogelwelt, wilden Buschlandschaften, einem alten afrikanischen Königreich, mythischen und legendären Orten und nicht zuletzt als nördliches Tor zum Krüger Nationalpark.
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Sehenswürdigkeiten


Krüger Nationalpark
Der Krüger Nationalpark ist das berühmteste Wildreservat in Südafrika. Experten sind sich darin einig, dass der nördliche, in Limpopo gelegene Teil des Parks der wildeste und abwechslungsreichste ist.
 
Waterberg
Das UNESCO-Biosphärenreservat Waterberg ist nicht nur malariafrei, es ist auch eines der wichtigsten Naturschutzgebiete in Südafrika. Sie können im erschwinglichen Marakele Nationalpark bleiben oder sich für das private Welgevonden Wildreservat entscheiden, um bei geführten Safaris, Reitausflügen oder Wanderungen, Wild, darunter die Big Five, Hunderte von Vogelarten, Bäume und Pflanzen zu entdecken.

Marakele Nationalpark
Im Einzugsbereich von fünf Flüssen befinden sich die höchsten Gipfel des Waterberg-Gebirges. Marakele ist ein ursprünglich wilder, aufregender Naturpark mit üppiger Vegetation, tiefen Tälern, weitem Grasland und Wäldern. Keine Frage: Auch die Big Five sind hier zu finden.

Mapungubwe Nationalpark
Kein Märchen: Es war einmal, so etwa zwischen 1200 und 1270 nach Christus, am Ufer des Limpopo-Flusses im heutigen Dreiländereck von Südafrika, Botswana und Simbabwe , ein reiches und blühendes Königreich, das mit so weit entfernten Ländern wie Indien, China und Ägypten Handel trieb.

Soutpansberg
Diese Gebirgsgegend wird von der UNESCO wegen ihrer einzigartigen reichhaltigen biologischen Vielfalt als Teil des Vhembe Biosphärenreservats angesehen. Es handelt sich um eine natürliche Wildnis mit ca. 580 verschiedenen Baumarten, einer vielfältigen Vogelwelt (darunter auch Raubvögel) und einigen kleineren Säugetieren.
 
Makapansgat Valley
Dieses zauberhafte Tal war einst ein üppiges tropisches Paradies und hat auch heute noch eine enorme biologische Vielfalt zu bieten. Hier gibt es zahlreiche alte Höhlen, in der nicht nur viele Tier- und Pflanzenfossilien, sondern auch Spuren von Hominiden gefunden wurden, die 3,3 Millionen Jahre alt sind.  Sie sind das Bindeglied zu den Funden in der "Wiege der Menschheit" von Gauteng. Alle, die sich für die Geschichte der Menschheit interessieren, sollten hier auf jeden Fall Halt machen.
 
Modjadji Cycad Reserve
Im Modjadji Cycad Naturreservat, in dem die ältesten und größten Palmfarn-Bäume der Erde wachsen, bieten sich auch Wanderungen zur Wild- und Vogelbeobachtung an.
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Überblick über Limpopo
 
Limpopo, benannt nach dem mächtigen Limpopo-Fluss, grenzt an Mosambik, Simbabwe und Botswana. Sie ist die nördlichste Provinz Südafrikas und eine der wildesten und ursprünglichsten Regionen.
 
Anders als etwa die Nachbarprovinz Mpumalanga liegt Limpopo etwas abseits der normalen Touristenrouten, aber mit ihren malariafreien Wildparks, der von der UNESCO zum Welterbe erklärten Fundstätte Mapungubwe (möglicherweise das allererste Königreich Südafrikas), dem reichen kulturellen Erbe voller Mythen und Legenden und ihren faszinierenden Gebirgsketten ist sie inzwischen zu einem beliebten Ziel für Reisende geworden, die sich etwas abseits der üblichen Touristenrouten bewegen möchten.
 
Limpopo war früher bekannt als der "große Norden", die N1, führt auf ihrem Weg von Johannesburg über Polokwane nach Zimbabwe mitten durch die Provinz. Im Westen der Provinz liegt eine reizvolle und malariafreie, doch außerhalb Südafrikas noch weitgehend unbekannte, Großwild-Destination – der Waterberg, ein Hochplateau, umgeben von Buschland. Hier befinden sich der Marakele Nationalpark und das Welgevonden Wildreservat, das sich in Privatbesitz befindet, ebenso wie die bekannte Lapalala-Wildnis.
 
Die Provinz Limpopo ist auch für ihr reichhaltiges Kulturerbe bekannt. Holzschnitzerarbeiten, Töpferhandwerk, komplizierte Perlenarbeiten sind nur Beispiele aus den umfassenden Repertoire der ansässigen Kunsthandwerker.

Wandeln Sie auf den Spuren von Legenden und Mythen; begegnen Sie der Regenkönigin, der Herrscherin des Modjadji-Volkes, von der gesagt wird, dass sie die Macht besitzt, Regen zu machen. In der Venda-Region, im Nordosten von Limpopo, werden insbesondere der Fundudzi-See und der tiefe, heilige Wald der Ureinwohner als heilige Stätten der Ahnen verehrt.
 
Das subtropische Klima an den Südhängen des Soutpansberg-Gebirges ganz im Norden der Provinz begünstigt Farmen, auf denen Makadamia-Nüsse und Avocados angebaut werden, während man in höheren Lagen die typischen Gebirgslandschaften mit Schluchten, Wasserfällen und Berghängen findet, wo über 550 verschiedene Baumarten gedeihen. Wegen seines einzigartigen Ökosystems wurde dieses Gebiet von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Aber es gibt hier nicht nur viel zu sehen, auch das Angebot für aktive Reisende ist riesig: Sie können wandern oder reiten, sie können auf die Pirsch nach den Big Five gehen, zum Fischen, in den Felsen klettern und vieles mehr.
 
Limpopo ist nicht mehr länger das Stiefkind unter den Provinzen.
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Nationalparks


In Limpopo gibt es nicht weniger als drei Nationalparks: den Krüger Nationalpark, den Marakele Nationalpark und den Mapungubwe Nationalpark.
 
In der Provinz befindet sich der Zugang zum nördlichen Teil des Krüger Nationalparks (der südlicher und tiefer gelegene Teil des Krüger-Parks gehört zu Mpumalanga). Die nördlichsten Eingänge zum Krüger-Park liegen im Nordosten von Limpopo: Pafuri und Punda Maria. Sie führen zum kleinen Punda Maria Camp, einem der schönsten im Park. Hier finden Sie große Affenbrotbäume und Fieberakazien-Wälder entlang des Flusses Luvuvhu. Die wildreiche Gegend ist außerdem bekannt für ihre artenreiche Vogelwelt mit einigen sehr seltenen endemischen Arten.

Auch im Marakele Nationalpark gibt es die Big Five; sie sind allerdings nicht immer so leicht zu entdecken wie im vielbesuchten Krüger-Park. Rappen- und Leierantilopen, Spießböcke und Kuhantilopen sind hier ebenfalls vertreten.

Der Mapungubwe Nationalpark ist von wesentlicher kultureller und historischer Bedeutung, denn hier existierte schon in der Zeit um 1200 n. Chr. eine prosperierende afrikanische Zivilisation. In diesem Gebiet, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten des Landes, wurden historische Artefakte aus Gold gefunden, wie z. B. das berühmte goldene Nashorn. Zudem gibt es hier viel Wild und eine großartige Vogelwelt zu entdecken. Die Unterkünfte im Park sind hervorragend.

In Limpopo liegt das alte afrikanische Königreich Mapungubwe, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
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Die Schönheiten der Natur

Limpopo bietet weit mehr als nur wunderschöne Landschaften und eine große biologische Artenvielfalt.

Eine der vielfältigsten und attraktivsten Sehenswürdigkeiten ist das Waterberg-Gebirge, ein 14.500 km2 großes malariafreies Gebiet mit spektakulären Landschaften und enormer biologischer Vielfalt, mit vielen Wildtieren (darunter natürlich die Big Five), Vögeln und Hunderten von Pflanzenarten. Hier befinden sich auch der Marakele Nationalpark und das private Welgevonden Wildreservat.

Weiter im Norden liegt das bergige Soutpansberg-Gebiet, das zum Vhembe Biosphere Reserve gehört. Ebenso wie in den Waterbergen gibt es auch in diesem Gebiet einen fantastischen biologischen Artenreichtum. Der Reisende kann mehr als 550 Baumarten, Hunderte von Vogelarten, zahlreiche Wasserfälle und grandiose Berglandschaften bewundern. Hier lässt es sich ausgezeichnet entspannen.

Wenn Sie einige der ältesten und größten Palmfarne der Erde sehen möchten, dann sind Sie im 530 ha großen Modjadji Naturreservat nordöstlich von Tzaneen genau richtig. Wenn gerade kein Nebel ist, können Sie über den Palmfarn-Wald hinweg auf die Lowveld-Ebene und bis zum Krüger Nationalpark blicken. Auf zwölf Kilometer gut begehbaren Wanderwegen gelangen Sie vom Wald hinunter in das Grasland, wo Wasserböcke, Streifengnus, Impalas und Buschböcke umherstreifen und 170 Vogelarten zu sehen sind.
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Die wichtigsten Orte

Polokwane
Polokwane, die Hauptstadt von Limpopo, ist kommerzielles, verwaltungstechnisches und landwirtschaftliches Zentrum der Provinz. Die Stadt fällt durch ihre breiten Straßen, die farbenfroh blühenden Bäume, Shopping-Center, Bürogebäude und den regen Verkehr auf dem Weg zu und von der Grenze nach Simbabwe auf.

Bela Bela
Früher hieß diese hübsche kleine Stadt Warmbaths. Sie trug ihren Namen wegen der natürlichen heißen Quellen, die von den Tswana als "Wasser, das von selbst kocht" bezeichnet werden. Das Städtchen liegt mitten im Waterberg-Gebirge, nur etwas mehr als eine Stunde Fahrt von Gauteng entfernt, und ist heute ein beliebtes Reiseziel als Kur-, Wellness- und Urlaubsresort.

Musina
Die nördlichste Stadt von Limpopo, am Zusammenfluss der Flüsse Sand und Limpopo, ist vor allem für die langen Warteschlangen am Grenzübergang nach Simbabwe bekannt. Die Stadt ist umgeben von Jagdfarmen und einer Diamantmine. Sie liegt an der Great North Road, die den Ruf hat, die meistbefahrene Straße in ganz Afrika zu sein.

Haenertsburg
Dieses idyllische kleine Städtchen 60 km östlich von Polokwane auf der Straße nach Tzaneen ist einer dieser interessanten Kunsthandwerker-Orte abseits der üblichen Routen, die überall in Südafrika zu finden sind. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Wälder und Täler der Region Magoebaskloof

Modimolle (früher Nylstroom)
Dieses hübsche Städtchen liegt ganz in der Nähe des Nylsvlei Wetlands, einem Vogelparadies, das alle Vogelkundler brennend interessieren dürfte, sowie des Waterberg Biosphere Reserve. Einst lebte hier J.H. Pierneef, einer der bekanntesten Landschaftsmaler Südafrikas.
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Zeitachse

Ca. 300 n. Chr.
Etwa um 300 n. Chr. kommen die ersten Schwarzafrikaner über den Limpopo-Fluss und lassen sich hier nieder.

1200 n. Chr.-1270 n. Chr.
Etwa zwischen 1200 n. Chr. und 1270 n. Chr. erblüht das Königreich Mapungubwe ganz in der Nähe der Grenze von Simbabwe.

30er- und 40er-Jahre des 19. Jahrhunderts
In  den 30er- und 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts bahnen die Voortrekker  auf ihrer Flucht vor der britischen Kolonialherrschaft die sog. Great  North Road, die Straße von der heutigen Region Gauteng nach Simbabwe.

Mitte des 19. Jahrhunderts
Diese Jahre sind geprägt von den Kämpfen zwischen den Buren und den einheimischen Völkern der Ndebele und Venda.

1970
Das  Bantu Homelands Citizenship Gesetz legt fest, dass alle schwarzen  Afrikaner ab sofort in den "Homelands" zu leben haben – den am wenigsten  attraktiven Gebieten des Landes. Die "Homelands" von Limpopo waren  Gazankulu, Lebowa und Venda.

2003
Nach  dem Übergang Südafrikas zur Demokratie im Jahre 1994 wird Limpopo in  Northern Province umgetauft. 2003 erhält die Provinz dann den Namen  Limpopo
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Tipps für Ihre Reisenden

  • Wenn Ihr Budget knapp ist, sollten Sie die Game Lodges und Safari-Camps in Limpopo in Betracht ziehen, denn sie sind häufig erschwinglicher als andere Unterkünfte im Land.

  • Ein echtes Erlebnis ist ein Besuch im 9 km von Polokwane entfernten Freiluftmuseum Bakone Malapa (das weit mehr ist als ein touristisches Themendorf).

  • Sie sollten unbedingt einen der riesigen Baobab- oder Affenbrotbäume fotografieren, die als langlebigste Bäume Afrikas gelten. Er wird auch als "Upside down tree" bezeichnet, der "auf dem Kopf stehende Baum", und ist überall in Limpopo, vor allem aber im Norden, zu finden.

  • An Ostern sollten Sie vielleicht besser nicht Polokwane kommen, denn dann strömen Millionen von Anhängern der Zionist Christian Church nach Moria. Während der Urlaubszeit, speziell an den Feiertagen im Dezember, sollten Sie auch Musina und die Zufahrtstraßen von und zur Grenze nach Simbabwe vermeiden.

  • Wenn Sie sich für die einheimischen Mythen und Legenden der Venda interessieren, ist eine geführte Tour zum Fundudzi-See empfehlenswert.

  • Die Regionen der Venda und Tsonga in Limpopo sind bekannt für ihr Kunsthandwerk. Hier können Sie Töpferwaren, Holzschnitzereien, Wandteppiche, Korbwaren und Perlenarbeiten erstehen.
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