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Südafrika A - Z

SA-Reise Info´s
Allgemein

  • Neben Schönheit und Vielfalt der Landschaften Südafrikas ist der    unvergleichliche Reichtum seiner Pflanzen- und Tierwelt ein besonderer    Anziehungspunkt für jeden Besucher.

  • Der Paß muß mindestens noch 6 Monate gültig sein.   ° Eine Impfung ist nicht notwendig.

  • Die Vegetation im Kapland ist das artenreichste Gebiet der Erde. Auf    einer Fläche, die so groß ist wie Östereich, wachsen 8600  Pflanzenarten   Im Frühjahr, speziell die Hottentots Holland Mountains  bei Gordon´s Bay   oder das Fernkloof Nature Reserve bei Hermanus sind  ein Erlebnis wenn   die Pflanzenwelt in voller Blüte steht.

  • Hervorragend zum wandern.

  • Tiere beobachten in Ihrer natürlichen Umgebung. The "Big Five" Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel.

  • Südafrika rühmt sich einer Länge von 3.000 km schöner Badestrände.    Jedoch bedenken Sie das die Westküste durch den Benguela-Strom    Wassertemperaturen aufweist die kaum Nordsee-Niveau übersteigen. Die    Ostküste dagegen ist warm, dafür aber, besonders bei Durban und Nord-    Ostwärts wimmelt es von Haien.

  • Es gibt 11 Amtssprachen unter anderem Afrikaans und Englisch.   ° Die Stromspannung beträgt wie in Deutschland 220/230 V.

  • Ein Adapter ist nötig da das Format der Stecker anders ist. In    Elektronikgeschäften und Kaufhäusern in Südafrika kann man einen kaufen.

  • Die südafrikanische Zeit ist identisch mit der europäischen  Sommerzeit.   In der europäischen Winterzeit muß die Uhr (in Europa)  allerdings um   eine Stunde zurückgestellt werden.

  • Von Juli bis etwa November kann man vor der Küste von St. Helena bis Mossel Bay Wale sehen. Die besten Beobachtungsplätze liegen jedoch    zwischen False Bay und Hermanus. Die riesigen Meeressäuger kommen in die    Buchten, um sich dort zu paaren und nach einem Jahr Tragzeit ihre    jungen zu gebären. Es sind vorwiegend Glattwale. Gelegentlich werden    auch Buckelwale, Brydewale und Schwertwale gesichtet.

Unterkunft

Bed and Breakfast    
Diese  typisch englische Einrichtung ist  für das Reisen durch Südafrika Ideal.  Die B+B´s haben in der Regel ein  sehr hohes Niveau und sind im ganzen  Land, ob kleines Dorf, mitten in  der Wildnis oder in einer größeren  Stadt, immer zu finden. Dadurch  erreicht man ein Höchstmaß an  Flexibilität für das Reisen durch dieses  Land. Außerdem bekommt man die  besten Tips über die nähere Umgebung und  sonstige Informationen doch von  den Einheimischen.

Camping    
Das  Reisen mit Wohnmobil oder Caravan  ist bei Südafrikanern sehr beliebt.  Deshalb wohl, hat das Land über ca.  700 erstklassig eingerichtete  Caravanparks, die meißtens auch über ein  Schwimmbad, Kinderspielplatz  und ein preiswertes Restaurant verfügen.

Geld
   
Trinkgeld

Wie in Deutschland gilt als Richtlinie  für das geben von Trinkgeld ca.  10% des Preises (Taxi, Restaurants). In  Restaurants ist das Trinkgeld  eingerechnet, dennoch sollte man bei  besonders aufmerksamer Bedienung  ein Trinkgeld geben. Ansonsten geben  Sie nach Umfang und Qualität einer  gebotenen Leistung bei z.B.  Zimmermädchen, Gepäckträgern,  Parkplatzwächtern, Tankwart, etc. ca.  0,50 - 3,00 Rand Trinkgeld.   
  
EC Karte (Maestro)

Alle gängigen Kreditkarten werden fast immer akzeptiert, außer manchmal in kleinen Bed & Breakfast Häusern. Es ist ein  bequemes und übliches Zahlungsmittel.
Die Mehrwertsteuer (Value  Added Tax, VAT) beträgt z. Zt. 14 %  und ist in den Preisen inbegriffen. Beim Kauf von Kleidungsstücken, Souvenirs etc. die Sie auch tatsächlich ausführen, lassen Sie sich eine  vollständig ausgefüllte  Quittung geben, wichtig ist vor allem die VAT Number, dann bekommen Sie  bei der Ausreise am Flughafen die bezahlte Mehrwertsteuer zurück erstattet. Vor der Gepäckaufgabe unbedingt die Sachen dem Zoll vorführen und die Quittungen bestätigen lassen.


Klima

Vom Klima her ist das Reisen nach  Südafrika zu jeder Jahreszeit möglich. Südafrika gehört zum  Klimabereich der Subtropen, dennoch gibt es  regionale Unterschiede die von den folgenden Faktoren abhängen:

  • 1. der Höhenlage des Gebietes,
  • 2. der Nähe zu den Meeren und
  • 3. den unterschiedlich temperierten Meeresströmen.   
 
Der kalte Benguela-Strom aus der  Antarktis zieht an der Westküste  (Atlantik) vorbei Richtung Norden,  während an der Ost- und Südküste (Indischer Ozean) der warme Agulhas-Strom aus den Äquatorbreiten kommt.  Wie stark diese von der Temperatur unterschiedlichen Meeresströme das Klima beeinflussen, wird deutlich am Beispiel der Kap-Halbinsel. Die Jahres-Durchschnittstemperatur an der Westküste bei Kapstadt beträgt aufgrund des Benguela-Stroms ca.13 °C und gleich um die Ecke an der Ostküste bei False Bay ca. 17°C. Demzufolge steigt die Temperatur, je weiter Sie die Ostküste entlang Richtung Durban kommen. Der Norden Südafrikas und das Küstentiefland von Kwazulu Natal werden von der Hitze und Schwüle der äußeren Tropen geprägt. Das riesige südafrikanische Hochlandplateau von Mpumalanga/Transvaal über Orange Free State bis Natal ist ein gemäßigtes sonnenreiches Hochlandklima. Im Binnenland sowie im Westen Südafrikas überwiegt trockenes und im Sommer heißes Klima. Die Südküste an der Gartenroute herrscht ganzjährig mildes Klima und der Südwesten mit der Kap-Halbinsel wird durch mediterranes Klima geprägt.
Verkehr

In Südafrika herscht Linksverkehr, Anschnallpflicht und eine Promillegrenze von 0,5.

Folgende Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten:
  • innerhalb geschlossener Ortschaften - 60 km/h
  • auf Landstraßen - 100 km/h,   ° auf bestimmten Fernstraßen (Freeways) - 120 km/h    

Das Straßennetz ist relativ dicht,  die wichtigsten Verbindungen sind  asphaltiert und in einem sehr guten  Zustand. In abgelegenen ländlichen  Gebieten sind die Straßen eher  befestigte Sandpisten (gravel road). Hier  müssen Sie öfters damit  rechnen, das Tiere die Straße überqueren.  Tankstellen sind zahlreich.  Es wird immer eine erreichbar sein.  Kreditkarten werden nicht  akzeptiert. Sie sollten immer genügend Bargeld  für Benzin dabei haben.
   
Mietwagen
Die großen Mietwagenfirmen - AVIS,  BUDGET und Europecar/Interrent - sind  in allen größeren Städten und Flughäfen vertreten. Bei Ihnen oder im Reisebüro ist es möglich, auch schon in Deutschland ein Auto rechtzeitig zu bestellen.
Fußball Club "Alte Försterei 2"
   
Die Fußball-Oase in der Kleinen Karoo
   
Dario  Urbanski, der gebürtige  Potsdamer, hat mitten in der südafrikanischen  Steinwüste  Kleine Karoo,
einen  Fußballplatz aufgebaut. Und Dario ist  ein Fan des   Zweitligisten Union Berlin und hat ihn
"Alte Försterei 2" genannt.

Vor gut einem Jahr kehrten Fans von Union Berlin, in Carmen´s Farmgästehaus "Straussennest"   ein.
Dario Urbanski erzählte ihnen von seinem Plan, einen  Fußballplatz  für  die Kinder des Dorfes Lategansvlei bei Oudtshoorn zu  schaffen.

Urbanski: "Die Kinder konnten nur auf einer Schotterstraße kicken. Das war gefährlich und es gab böse Verletzungen". Seine Idee bekam durch die Union-Gäste einen Nährboden. Denn die Berliner starteten daheim eine Spendenaktion. Was dann passierte, kann Urbanski bis heute kaum fassen. Seine Stimme stockt ein wenig beim Erzählen: "Die Idee hat sich verselbstständigt. So eine Reaktion hätte ich nie erwartet." Fast 20000  Euro sind bisher zusammengekommen. Urbanski besorgte eine Fläche für den Sportplatz. Arbeiter planierten den Boden, karrten Erde heran, verlegten Strom- und Wasserleitungen. Inzwischen sprießt der Rasen, steht daneben sogar ein kleines Sanitärgebäude mit Umkleidekabinen. "Es steckt noch alles in den Kinderschuhen.
Rundherum ist noch viel zu machen", sagt Urbanski. Doch den Stolz kann er nicht leugnen. "Im Umkreis von 100 Kilometern gibt es keinen Rasenplatz mit Kabinen und Toiletten." Nun träumt er sogar von einer  Tribüne mit  Dach. "Bei 40 Grad im Schatten hält das sonst kein Zuschauer aus".
Im   November gab es das erste Spiel von Einheimischen gegen Union-Fans. "Innerhalb von 15 Minuten habe ich eine Mannschaft aus dem Dorf zusammengetrommelt", sagt Urbanski, der die Spieler mit seinem Pickup einsammelt. "Die Einheimischen freuen sich sehr über den Platz. Die Kinder lieben den Fußball". Deren Freude ist Urbanski´s Antrieb. Sein Engagement ist seine Art Danke zu sagen: "Die Leute haben mich und meine Familie hier herzlich aufgenommen". Der gelernte Kellner versteht sein Projekt auch als Sozialarbeit: "Die meisten Menschen sind hier sehr arm". Mit dem Fußball geben wir den Kindern eine Freizeitmöglichkeit und holen sie weg von der Straße. Die deutsche Familie unterstützt auch die Grundschule im Dorf die man auch besuchen kann.

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